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19 Mar 2018 - News

Putin befahl, gekapertes Passagierflugzeug über Sotschi abzuschiessen



Der russische Präsident Wladimir Putin erlebte bange Momente in Sochi.


© AP/RIA Novosti Kremlin Der russische Präsident Wladimir Putin erlebte bange Momente in Sochi.

Der Vorfall ereignete sich vor der Eröffnungsfeier der olympischen Winterspiele 2014. Im letzten Moment entpuppte sich die Entführung als Fehlalarm, wie ein neuer Dokumentarfilm zeigt. 

Unmittelbar vor der Eröffnungsfeier der olympischen Winterspiele 2014 gab es im russischen Sotschi einen Grossalarm. Dies geht aus einem neuen Dok-Film über Putin hervor, der in Russland in der Nacht auf Montag ausgestrahlt worden ist. 

Was war passiert? Ein Pilot der  Pegasus Airlines meldete, dass ein Passagier eine Bombe an Bord habe und verlange, in Sotschi runterzugehen. Die Boeing 737 mit 110 Passagieren an Bord sollte eigentlich von der Ukraine in die Türkei fliegen. Der Vorfall ereignete sich mitten während der eskalierenden Krim-Krise.

«Mir wurde von meinen Leuten gesagt, das Flugzeug sei gekidnappt worden», sagt der russische Präsident Vladimir Putin laut BBC in der Doku. Offenbar gingen die Behörden davon aus, dass der Entführer die Maschine in das Olympiastadion lenken wollte – Tausende Menschenleben wären so in Gefahr gewesen. 

Das Notfallprozedere sieht in diesem Fall vor, das Flugzeug abzuschiessen. «Ich sagte ihnen: ‹handelt wie es in so Fällen vorgesehen ist›», erklärte Putin im Dokumentarfilm, der eine Woche vor den Wahlen ausgestrahlt worden ist. 

Passagier war betrunken

Glücklicherweise stellte sich die Entführung nur Minuten später als Fehlalarm heraus. Der Passagier sei bloss betrunken gewesen, hiess es. 

Darauf konnte Putin beruhigt an die Eröffnungszeremonie fahren. 

Audi: Die große Vorschau

Ingolstadt, 15. März 2018 - Bei den legendären Produktvorstellungen von Apple kündigte Steve Jobs mit den Wort "the next big thing" das "nächste große Ding" an, meist echte Überraschungen. Für das Jahr 2018 und die nähere Zukunft haut Audi viele "next big things" fast im Maschinengewehrtakt raus. Allein 2018 laufe im Schnitt alle drei Wochen ein neues Produkt an, verkündete Vertriebsvorstand Alexander Seitz auf der Audi-Bilanzpressekonferenz. Wir zeigen ihnen den genauen Fahrplan.

Mehr als 20 Neuheiten in 2018
Audi-Chef Rupert Stadler verspricht insgesamt mehr als 20 Markteinführungen im Jahr 2018, davon neue Produkte in sechs Kernbaureihen und Überarbeitungen von zwei weiteren Kernbaureihen (vermutlich A4 und TT). Los ging es mit den Neuauflagen von A7 Sportback und der A6 Limousine, bei letzterer wird noch der Avant genannte Kombi folgen. Der A8 wird in Bälde durch Versionen mit Plug-in-Hybrid und einen Zwölfzylinder ergänzt. Auch die Oberklasse (der A8 ist für Audi darüber in der Luxusklasse angesiedelt), also den A6, wird es als Plug-in-Hybrid geben. 2018 debütiert außerdem die zweite Generation des A1. Sie nutzt den modularen Querbaukasten von Seat Ibiza und VW Polo, die Produktion des A1 wird von Brüssel ins spanische Martorell zu Seat verlegt.

Folie 7 von 15: Das Antriebsangebot im Audi A8 wird 2018 um einen Plug-in-Hybrid und einen Zwölfzylinder ergänzt


Folie 4 von 15: Beim A3-Modellwechsel (Bild: aktueller A3 Sportback) will Audi das Angebot straffen



Folie 5 von 15: Die Audi A3 Limousine (Bild: aktuelles Modell) dürfte einen Nachfolger bekommen


Folie 6 von 15: Auf der Kippe könnte das Audi A3 Cabriolet stehen



Folie 15 von 15: Der auf der IAA 2017 gezeigte Aicon befindet sich laut Audi-Chef Stadler in der langfristigen Produktplanung

Fünf Elektroautos werden kommen
In der belgischen Hauptstadt startet noch in diesem Jahr die Produktion des ersten Großserien-Elektroautos von Audi. 80.000 Euro soll der e-tron kosten, ein SUV zwischen Q5 und Q7 mit einer Reichweite von 500 Kilometern. Laut Audi-Chef Rupert Stadler sollen allein aus Norwegen bereits 3.700 Reservierungen für den e-tron vorliegen. Unter den ersten fünf Elektroautos der Marke werden sich sich zwei SUVs (eines ist der e-tron) und zwei "Sports Activity Vehicles" befinden. Damit gilt der bislang als Studie gezeigte Audi e-tron Sportback als gesetzt.

SUVs total
Da wir gerade von Q sprachen: Audi will das SUV-Segment laut Aussage von Technikvorstand Peter Mertens "kräftig aufmischen". Bis 2025 soll jeder zweite ausgelieferte Audi ein Q-Modell sein. Deshalb werde man 2018 und 2019 elf neue Derivate respektive völlig neue Qs bringen. Im Juni 2018 präsentiert Audi in Shanghai den Q8 (die Zahl Acht lieben die Chinesen). Kommen werden auch ein neuer Q3, ein SQ2 sowie der Q2 und Q5 als Langversionen für China. Apropos China: Dort plant Audi, bis 2022 allein zehn elektrifizierte Modelle auf den Markt zu bringen. Zur Zukunft der Brennstoffzelle, also Wasserstoff, gibt es die Aussage, im Jahr 2020 eine Kleinserie zu starten.

Was wird aus dem A3?
Interessant sind die Aussagen von Mertens bezüglich des Audi A3. Man habe festgestellt, dass die A3-Kunden rund ein Drittel der verfügbaren Motor-Getriebe-Kombinationen nur sehr selten bestellen. Daher werde man beim nächsten A3-Modellwechsel das Angebot straffen. Was das genau bedeutet, wird sich zeigen. Aber schon den dreitürigen A3 hatte Audi vor geraumer Zeit gestrichen. Der fünftürige Sportback und die Limousine (beliebt in den USA und China) werden wohl überleben, beim Cabriolet könnte sich der Daumen nach unten senken. Mertens jedenfalls spricht von einer "weiteren Modellreihe neben dem A3, die insbesondere junge Kunden anspricht". Kommt also der Name A2 zurück? Das bleibt spekulativ, aber anscheinend beobachtet Audi ganz genau die Ausweitung der A-Klasse-Familie bei Mercedes.



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